Stiftung “Ein Platz für Kinder”

“Ein Kinderlachen ist für mich der größte Lohn!”

Johanna Ruoff gründete im Jahr 2005 die Stiftung „Ein Platz für Kinder“. Anstoß war die Tsunami-Katastrophe im Jahre 2004, die mehr als 200.000 Menschenleben das Leben nahm. Johanna Ruoff, die nur wenige hundert Kilometer entfernt war, wusste sofort, dass sie helfen musste. Konsequent gab die erfolgreiche PR-Managerin ihre Karriere auf und gründete ihre Stiftung im Jahr 2005. Vom ersten Tag an kämpft sie nun für traumatisierte Kinder.

Ziel der Stiftung ist es, gewaltgeschädigten Kindern und ihren Familien ein differenziertes, auf ihre individuellen Lebens- und Leidensgeschichte ausgerichtetes diagnostisch/therapeutisches Hilfsangebot in den „Mattisburgen“ anzubieten. Die Schutzhäuser heißen Mattisburgen, nach der gleichnamigen Burg in Astrid Lindgrens Roman „Ronja Räubertochter“.

Ein Kind, dessen Leben aufgrund verschiedener Gewalterfahrungen in eine existenzielle Krise geraten ist und bei dem ambulante Angebote nicht ausreichend sind, benötigt fachspezifische Hilfe an einem vorübergehend extra familialen Lebensort. Diesen Ort bieten die „Mattisburgen“ mit ihren stationären diagnostisch/therapeutischen Krisengruppen.