Therapieangebot

Diagnostik

In den „Mattisburgen“ wird eine umfassende, spezialisierte Diagnostik des Kindes, seines Entwicklungszustandes, seiner Störungsbilder, seiner Traumata und seiner Verhaltensauffälligkeiten sowie seiner bestehenden Problematiken im Rahmen der Familie durchgeführt. Auch für Eltern ist die Mattisburg ein Ort des Vertrauens, der Unterstützung und der Hilfe.

Ziel und Zweck der Anamnese ist die Diagnose des Kindes, die daraus resultierende Empfehlung und die darauf aufbauende Beratung und Therapie.

Darüber hinaus ist von zentraler Bedeutung, dem Kind ein „Ankommen und Verstehen“ in der „Mattisburg“ zu ermöglichen. Dies impliziert, sich einen Überblick über die Geschichte der Kinder zu verschaffen. Auch für die Pädagogen ist wichtig zu erfahren, wie sie dem jeweiligen Kind begegnen können und müssen.

Diagnostik/Verstehen

Die sich während der psychodiagnostischen Untersuchung ergebenen Befunde und die sich verdeutlichende psychosoziale Situation des Kindes geben Aufschluss über die bestehende Problemlage und/oder einen sich verdichtenden Verdacht auf Gewaltschädigung des Kindes.

Das diagnostische Angebot umfasst eine:

  • Psychologische Diagnostik
  • Sozialpädagogische Diagnostik
  • Medizinische Diagnostik
  • Logopädische Diagnostik
  • Ergo-/ physiotherapeutische Diagnostik
  • Trauma spezifische Diagnostik

 

Therapie

Therapeutische Arbeit mit dem Kind und Familie

Entsprechend des interdisziplinär ausgerichteten „Mattisburg“-Konzeptes ist die psychologisch/therapeutische Arbeit mit gewaltgeschädigten Kindern und deren Familienmitgliedern angewiesen auf methodische Vielfalt und Flexibilität.

Der krisenbezogene, kurzzeittherapeutische Prozess in der „Mattisburg“ macht sich zur Hauptaufgabe, die bestehende Beziehungsangst, Beziehungsfeindlichkeit und Beziehungsvermeidung im Kind soweit zu lösen, dass es Leidensdruck, Empathiefähigkeit und Veränderungsbereitschaft spürt und längerfristige therapeutische, ambulante Hilfen anzunehmen in der Lage ist.

Zusammenarbeit mit dem Jugendamt