Ein Baustein von Natasch Küderli

Die für Ihre Collagen bekannte Künstlerin Natascha Küderli hat einen Baustein mit ihren Gedanken zu Israel gestaltet: Israel – Iran Ein Baustein zwischen den Nationen Diese Beiden Nationen haben mich tief berührt. Nicht nur, weil ich eine gläubige Christin bin und mich Ihre gemeinsame religiöse und politische Geschichte fasziniert, sondern auch durch Ihre Schönheit und Gastfreundschaft. Beides sind Nationen die Ähnliches essen, Musik lieben und gerne tanzen, nur ist das im Iran im öffentlichen Raum nicht erlaubt. Aber sobald man hinter privaten Mauern ist oder sogar in den schönen Gärten zur Zeit des Frühlingsfestes, sieht man, wie gerne die Männer und Frauen tanzen.   Energie verbindet: Beide Nationen brauchen Energie     Zu den Zeiten des Schahs von Persien gab es eine heimlich gebaute Pipeline, um Öl vom Iran nach Israel zu fördern. (Quelle: The King of Oil: Marc Rich by Daniel Ammann)   Der Sünden Fall: Zwei Bäume im Garten Die Flüsse Euphrat und Tigris fließen beide in den Persischen Golf und werden sowohl in der Bibel, der Thora als auch im Koran im Garten Eden erwähnt. Wobei ich hier, für das Wasser, den See Genezareth verwendet habe, mit dem Gedanken an Jesus Christus, der den Himmel und die Erde wieder versöhnt hat.   Die Toten ehren: Asche zu Asche Staub zu Staub, Stein auf Stein Der Prophet Daniel diente erst Nebukadnezar in Babylon (Irak) und später den großen Perserkönigen Kyros II, Darius I und Xerxes I in Susa (Iran). Durch seine Gunst am Hofe der Perserkönige, konnten die Propheten Esra und Nehemia die Mauern Jerusalems und den Tempel wieder aufbauen.   Verehrung und Anbetung: Zu Zeiten Kyros II, Darius I und Xerxes I sind die unterschiedlichen Völker aus dem Persischen Reich zum Frühlingsfest nach Persepolis gekommen, um dort die jeweiligen Könige zu ehren und miteinander zu feiern. Heute kommen Juden und Völker aus allen Nationen wieder nach Jerusalem zur Klagemauer (ein Stück des Tempels), um dort Gott zu verehren und zu feiern.

Biographie

Natascha Küderli wurde 1970 in Zürich, als Tochter einer deutschen Mutter und eines schweizer Vaters, geboren. Ihre Schulzeit verbrachte sie in der Schweiz, in Bayern und Baden-Württemberg. Die im Leistungskurs geförderte Begeisterung für Kunst und Architektur, sollte ausschlaggebend für ihre weitere Entwicklung sein. Sie studierte Architektur in Erfurt an der FH und in Amsterdam am Berlage Institute. Ihre erworbenen Kenntnisse in der Theorie hat sie stetig durch Reisen – in Bezug auf Architektur, Natur und Bewegung – erweitert. Hierbei entwickelte sie ihr ganz individuelles Konzept, die Betrachtung von Form, Licht, Raum und Struktur in den Vordergrund zu stellen und die analoge Fotografie in Bewegung zu versetzen. Dadurch gelingt es ihr, mit diesem Medium Geschichten zu erzählen. Neben ihrer künstlerischen Arbeit spannt Natascha Küderli auch wieder den Bogen zur Architektur, die den anderen Schwerpunkt ihrer Tätigkeit bildet – was sie in ihrem Logo „art and architecture“ ausdrückt. Natascha Küderli lebt und arbeitet in München.   Natascha Küderli wurde 1970 in Zürich CH geboren.   Künstlerische Laufbahn 01.2011 – 2017 Filmprojekt „BERLIN layers of movement“   Auszeichnungen hierfür: 2016     Int. Filmmaker Festival Berlin 2016 Worldfest Houston 2015     London Film Awards 2014     Best Short Competition – Winner Best Director of a Short Documentary – Winner Gold Remi Film & Video Art – Winner Best Experimental Film – Winner Award of Merit   08.2005 – 11.2016     Intensives Arbeiten an den Fotokollage Serien: – Berlin: movements, layers, abstract – Cityscapes. Teheran, Sidney, Berlin. – Landscapes: Horizons, Skies, Heavens. 01.2007 – 02.2010     Entwurf, Planung und Ausführung im Architekturbüro SEP (Stadt Entwicklung Planung) Baur & Deby, München 08.2000 – 12.2000     Logistik und Assistenz, More than Gold, Creative Arts Dep., 01.2000 – Olympische Spiele, Sydney 2000 01.2000 – 7.2000       Entwicklungshilfe, “Youth with a Mission“, Australien / Thailand Sozialarbeit, Salvation Army, Australien 09.1996 – 11.1996     Architektur- und Fotostudien, New York, U.S.A. 09.1995 – 10.1995     Sommerakademie, „Architekturraum als szenischer Raum“ Institut für Gestalt u. Gestaltung, Siphnos, Griechenland 10.1994 – 03.1996     Arbeit in diversen Architekturbüros Ausstellungen 2017     Projektion der Kollage „Zwischenwelt III“, Pauls Kirche, München Teilnahme, Auktion von Christie’s, für “Ein Platz für Kinder“ Gruppenausstellung, Verein der Berliner Künstlerinnen, Berlin Gruppenausstellung, Podbielski Contemporary, Berlin 2016 + 2017       Gruppenausstellung, WhiteBox.art, München 2014 + 2017       Gruppenausstellung, ARTCON Gallery, München, 2012                 Gruppenausstellung, „Made in Munich“ Galerie muk, München 2010                 Einzelausstellung, „Undefined Spaces“ Galerie Oberföhring Ausbildung 01.1997 – 12.1999          Aufbaustudium Berlage Institute, postgraduate laboratory of architecture, Amsterdam, Niederlande 09.1992 – 07.1996          Architekturstudium Fachhochschule Erfurt, Erfurt Studienbegleitende Reisen: Europa, Japan, Hong Kong 09.1991 – 06.1992          Berufsausbildung Keramikerin, Scheibentöpferei, Stuttgart 06.1991                        Schulabschluss Abitur, Heimschule Kloster Wald, Wald