Schlumper-Kunst: Jörg Hölling

Jörg Höling geboren 1957 in Hamburg, lebt und arbeitet in Hamburg.       Bilder entstanden von 2015 bis 2016 Filzstift auf Papier, 50 x 50 cm, gerahmt Jörg Höling arbeitete viele Jahre in der in der Elektroschrottzerlegung der Elbewerkstätten, einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Hamburg. Seit 1995 besuchte er in seiner Freizeit das offene Malangebot im Atelier der Schlumper. 2002 entschied Höling sich, die Kunst zu seinem Hauptberuf zu machen und wurde festes Mitglied der Ateliergemeinschaft Die Schlumper. Er arbeitet dort nun täglich an seinen Zeichnungen und Malereien. Seine seriellen Zeichnungen zeigen Gruppen von vielen Menschen. Die Schlumper Der Ursprung der Ateliergemeinschaft „Die Schlumper“ liegt in der Idee des Hamburger Künstlers Rolf Laute. Dieser begann 1984 in der Straße Beim Schlump mit einer kleinen Gruppe künstlerisch Begabter mit unterschiedlichen Behinderungen zu arbeiten. Aus dem anfangs kleinen Projekt entstand 1993 das selbstständige Arbeitsprojekt „Schlumper von Beruf“. Dessen Trägerschaft wurde 2002 der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, Bereich „alsterarbeit“, übertragen. Mittlerweile bietet das Atelier 30 Künstlern einen festen Arbeitsplatz in der Alten Rinderschlachthalle und ermöglicht es ihnen dort, ihre freie, selbstbestimmte und bezahlte Arbeit zu verrichten. Die Arbeit als freie Künstler gibt den Schlumpern Selbstvertrauen, Sicherheit und Zufriedenheit. Die Anerkennung ihrer Arbeit in der Öffentlichkeit fördert dieses Selbstverständnis zusätzlich und trägt maßgeblich zur Integration von Menschen mit Behinderung bei.